Politische Korrektheit, Wunschdenken und Wissenschaft










Sprache lenkt das Denken, Sprache ist Handeln, Sprache ist Macht und Sprache ist Gewalt. In Politische Korrektheit, Wunschdenken und Wissenschaft widmen sich Cordula Simon und Stefan Auer der Frage, ob die sogenannte politisch korrekte Sprache einer moralisch besseren Welt dienlich ist. Die Autoren verfolgen Text für Text bis zu ihren Quellen und Fußnoten. Dabei decken sie unzählige Falschzitate, Irrtümer, Unterstellungen und wissenschaftlich nicht fundierte Annahmen auf. Immer wieder Falschheiten über Linguistik wiederholend stellt sich die sogenannte linguistische Wende als in ihrem Wesen fundamental anti-linguistisch heraus. Abschließend werden empirische Studien, Framing, Gendern und die Mechanismen der Wissenschaft beleuchtet, die jenen Fehlern vorbeugen hätten sollen.
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