27.09.2026 - Herausforderung an ein starkes Europa
Gernot Erler:
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wird die
öffentliche Debatte hierzulande dominiert von einem gefährlichen
Meinungskonformismus. »Kriegstüchtigkeit« ist das Wort der Stunde. Doch in der
Bevölkerung ist der Wunsch nach Frieden weiterhin groß. Vielen ist klar: Unsere
Welt gerät in eine Sackgasse, wenn sie ihre Ressourcen im Krieg verschleudert,
statt sie für die soziale und ökologische Transformation zu verwenden. Dieses
Buch zahlreicher Autoren aus dem Erhard-Eppler-Kreis gibt eine Einschätzung der
aktuellen geostrategischen Herausforderungen und zeichnet die Friedensund
Entspannungspolitik der 1970er-Jahre nach. Die These der Autorinnen und Autoren:
Deutschland und die EU müssen Vorreiter für gemeinsame Sicherheit sein! Mit
Beiträgen von Gernot Erler, Ralf Stegner, Wolfgang Biermann, Axel Fersen, Ute
Finckh-Krämer, Arno Gottschalk, Wolfgang Lieb, Hans-Jochen Luhmann, Hans
Misselwitz, Michael Müller, Rolf Mützenich, Joachim Schuster und Heinz
Stapf-Finé.
Wir brauchen einen Friedensdiskurs, auch weil unsere Zeit
einen fundamentalen Bruch der alten Ordnung erlebt. Der Ukraine-Krieg und die
neue Machtpolitik der militärischen Großmächte verändern radikal die Welt und
erhöhen sogar das nukleare Risiko. Für die USA und Russland, die zusammen über
mehr als 90 Prozent aller strategischen Atomwaffen verfügen, gibt es keine
Obergrenzen mehr, seitdem das New-START-Abkommen (Strategic Arms Reduction
Treaty) am 5. Februar 2026 ausgelaufen ist. Putin hatte am 22. September 2025
eine Verlängerung der Mengenbeschränkung angeboten, worauf Washington nicht
förmlich reagierte. Ein neues atomares Wettrüsten hat begonnen. Doch keine der
drei großen Militärmächte – USA, Russland und China – scheint zu
Rüstungskontrolle und Abrüstung bereit zu sein. Wir können nur hoffen, dass der
nötige Menschenverstand vorhanden ist, um die Atomwaffenarsenale unter Kontrolle
zu halten. Wo aber sind die Politiker und Politikerinnen, die den Mut und
die Kraft für eine neue Entspannungspolitik haben? Parallel zur Aufkündigung der
Rüstungskontrollabkommen endeten nämlich auch zentrale Dialogplattformen
zwischen den militärischen Großmächten: der NATO-Russland-Rat, die OSZE oder die
Genfer Abrüstungskonferenz. Das Manifest des Erhard-Eppler-Kreises fordert
von der Politik eine gesamteuropäische Verantwortung, ein »Einfrieren« des
Krieges und Friedensverhandlungen für die Ukraine – auch damit es zu einer
Neubelebung von Rüstungsbegrenzung, Rüstungskontrolle und Abrüstung kommen kann.
Sie muss auf einer nüchternen Analyse der Interessenlage und Machtstrukturen
aufbauen. Eine solche Politik erfordert drei Voraussetzungen. Erstens die
Bereitschaft, unterschiedliche Sicherheitsinteressen anzuerkennen – gerade die
jener Akteure, die man als direkte Gegner betrachtet. Zweitens die Fähigkeit,
zwischen kurzfristigen Interessen und langfristiger Gemeinsamkeit zu
unterscheiden, um zu Verständigung zu kommen. Drittens der Mut, gegen den
Zeitgeist zu argumentieren, um Positionen zu vertreten, die zwar unpopulär sein
mögen, aber sachlich geboten sind. Unser Friedensdiskurs ergibt sich aus der
nüchternen Erkenntnis, dass die gegenwärtige Entwicklung immer tiefer in eine
Sackgasse führt, auch in unserem Land, das die Belastungen aus dem Krieg immer
weniger schultern kann und unter Verteilungskonflikten leidet. Die massive
Aufrüstung, die Militarisierung des Denkens, die identitätspolitische Aufladung
von Konflikten – all das erzeugt eine Dynamik, die von den beteiligten Akteuren
nicht kontrolliert werden kann und die politische Kultur radikal verändert.
Europa hat sich der Verhandlungsschiene mit Russland beraubt, indem es jeden
Dialog mit Putin verweigert. Das letzte Telefonat mit dem russischen Staatschef
führte der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz am 15. November 2024. Danach wurde
nicht mehr zum Hörer gegriffen. Ein Friedensdiskurs muss diese
Dialogverweigerung überwinden. Der europäische »Friedensplan«, der
veröffentlicht wurde, ohne mit Russland gesprochen, geschweige denn verhandelt
zu haben, und die Ukraine-Gipfel in Berlin, Brüssel, London und Paris hatten
keine realistischen Verhandlungspositionen, die unter den aktuellen Bedingungen
umsetzbar wären. Die »Koalition der Willigen« geht davon aus, dass Putin keinen
Frieden will, aber den Krieg nicht viel länger durchhalten könne, sodass er bald
aufgeben müsse. Auf dieser Basis ist kein ernsthafter Anlauf für einen
Waffenstillstand und Verhandlungen möglich. Die Zukunft darf nicht länger
den Planspielen von Militärs und »Sicherheitsexperten« überlassen werden. Eine
breite Friedensdebatte bleibt von zentraler Bedeutung für die Zukunft unseres
Landes und Europas – umso mehr in einer Welt, die von neuer Machtpolitik
gezeichnet wird. Die Folgen des Krieges gehen nämlich weit über die Ukraine
hinaus. Ohne ihn wäre es wahrscheinlich auch nicht zu dem Hamas-Attentat und der
schrecklichen Bombardierung des Gaza-Streifens gekommen und auch nicht zur
Bombardierung des Irans. Der Ukraine-Krieg hat die Büchse der Pandora geöffnet.
Europa darf den Verlockungen der militärischen Macht nicht nachgeben. Seine
Stärke muss die Kraft der Vernunft und der demokratischen Zivilgesellschaft
bleiben, vor allem der Ideen von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Das
sind die Werte, die weltweit geschätzt werden. Die Demokratie braucht dafür den
gesellschaftlichen Diskurs. In unserem Land hat sich jedoch seit Ausbruch des
Ukraine-Krieges ein fataler Bellizismus breitgemacht, der keine Alternative
zulassen will. Er schränkt die Freiheit des Denkens ein. Diese Ideologie des
»Friedens durch militärische Stärke« erinnert an die amerikanischen »Neocons« um
Dick Cheney, Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz, die 2003 die maßgeblichen
Treiber des völkerrechtswidrigen Krieges gegen den Irak waren. 20 Jahre später
hält sie mit der Forderung nach »Kriegstüchtigkeit« auch Einzug in unser Land,
das sich dem Irak-Krieg noch verweigert hatte. Wir haben – ganz im Sinne von
Eppler – den Traum von einer besseren und friedlichen Welt nicht aufgegeben, von
einer Welt der Gerechtigkeit und der Menschenrechte, der Freiheit und der
Gleichheit. Von einer Welt, in der die Kraft des Rechts zählt und nicht die
Macht der Gewalt. Das muss die Politik Europas auszeichnen. Unsere Zeit braucht
ein Europa, das aus seinen Verbrechen an der Menschlichkeit gelernt hat, die so
gnadenlos waren. Krieg ist immer Unrecht und niemals zu rechtfertigen. Unser
Ziel bleibt ein friedliches, soziales und nachhaltiges Europa, zu dem auch
Russland, das größte Land der Erde, gehören muss. Ein Europa, von dem wichtige
Grundsätze des Völkerrechts, die Leitideen einer Weltinnenpolitik und
Initiativen für die Stärkung der Vereinten Nationen ausgegangen sind und weiter
ausgehen müssen. Ein Europa, das in der Welt als Vorbild gesehen wird und nicht
als angepasster Mitläufer. Denn unsere zusammengewachsene, aber »überbevölkerte,
krisenhafte, störanfällige und verschmutzte Erde« (Brundtland-Bericht) braucht
ein Europa, das sich der globalen Verantwortung bewusst ist für eine Welt, die
unabdingbar auf Gemeinsamkeit angewiesen ist. Wir sind sicher: Die große
Mehrheit unseres Volkes will nicht, dass unser Land immer tiefer in den Krieg in
der Ukraine hineingezogen wird. Unser politischer Imperativ heißt deshalb, mehr
für Diplomatie, Vertrauensbildung, Zusammenarbeit und Abrüstung zu tun. Der neue
Kalte Krieg, der Bellizismus und die Hochrüstung müssen gestoppt werden. Dafür
muss die EU vorangehen. In der Ukraine dürfen Menschen nicht für macht- und
geopolitische Interessen geopfert werden. Wahrlich nicht in dem Land, das in der
deutschen Katastrophe des Zweiten Weltkriegs besonders stark hat leiden müssen
und einen hohen Blutzoll gezahlt hat. Mehrfach waren vor allem die Bauern und
die Eliten des Landes Opfer einer willkürlichen Auslöschung. Vor allem die
beiden großen Hungersnöte mit Millionen von Toten – 1932/33 der Holodomor durch
das stalinistische Regime und 1941 der Hungerplan der deutschen Besatzer (auch
Backe-Plan genannt) – waren unmenschlich. Die Vernunft erfordert, alle Hebel in
Bewegung zu setzen, um den Krieg zu stoppen.
27.09.2026 - Herausforderung an ein starkes Europa
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wird die öffentliche Debatte hierzulande dominiert von einem gefährlichen Meinungskonformismus. »Kriegstüchtigkeit« ist das Wort der Stunde. Doch in der Bevölkerung ist der Wunsch nach Frieden weiterhin groß. Vielen ist klar: Unsere Welt gerät in eine Sackgasse, wenn sie ihre Ressourcen im Krieg verschleudert, statt sie für die soziale und ökologische Transformation zu verwenden. Dieses Buch zahlreicher Autoren aus dem Erhard-Eppler-Kreis gibt eine Einschätzung der aktuellen geostrategischen Herausforderungen und zeichnet die Friedensund Entspannungspolitik der 1970er-Jahre nach. Die These der Autorinnen und Autoren: Deutschland und die EU müssen Vorreiter für gemeinsame Sicherheit sein! Mit Beiträgen von Gernot Erler, Ralf Stegner, Wolfgang Biermann, Axel Fersen, Ute Finckh-Krämer, Arno Gottschalk, Wolfgang Lieb, Hans-Jochen Luhmann, Hans Misselwitz, Michael Müller, Rolf Mützenich, Joachim Schuster und Heinz Stapf-Finé.
Mehr Content von Gernot ErlerWir brauchen einen Friedensdiskurs, auch weil unsere Zeit einen fundamentalen Bruch der alten Ordnung erlebt. Der Ukraine-Krieg und die neue Machtpolitik der militärischen Großmächte verändern radikal die Welt und erhöhen sogar das nukleare Risiko. Für die USA und Russland, die zusammen über mehr als 90 Prozent aller strategischen Atomwaffen verfügen, gibt es keine Obergrenzen mehr, seitdem das New-START-Abkommen (Strategic Arms Reduction Treaty) am 5. Februar 2026 ausgelaufen ist. Putin hatte am 22. September 2025 eine Verlängerung der Mengenbeschränkung angeboten, worauf Washington nicht förmlich reagierte. Ein neues atomares Wettrüsten hat begonnen. Doch keine der drei großen Militärmächte – USA, Russland und China – scheint zu Rüstungskontrolle und Abrüstung bereit zu sein. Wir können nur hoffen, dass der nötige Menschenverstand vorhanden ist, um die Atomwaffenarsenale unter Kontrolle zu halten.
Wo aber sind die Politiker und Politikerinnen, die den Mut und die Kraft für eine neue Entspannungspolitik haben? Parallel zur Aufkündigung der Rüstungskontrollabkommen endeten nämlich auch zentrale Dialogplattformen zwischen den militärischen Großmächten: der NATO-Russland-Rat, die OSZE oder die Genfer Abrüstungskonferenz.
Das Manifest des Erhard-Eppler-Kreises fordert von der Politik eine gesamteuropäische Verantwortung, ein »Einfrieren« des Krieges und Friedensverhandlungen für die Ukraine – auch damit es zu einer Neubelebung von Rüstungsbegrenzung, Rüstungskontrolle und Abrüstung kommen kann. Sie muss auf einer nüchternen Analyse der Interessenlage und Machtstrukturen aufbauen. Eine solche Politik erfordert drei Voraussetzungen.
Erstens die Bereitschaft, unterschiedliche Sicherheitsinteressen anzuerkennen – gerade die jener Akteure, die man als direkte Gegner betrachtet. Zweitens die Fähigkeit, zwischen kurzfristigen Interessen und langfristiger Gemeinsamkeit zu unterscheiden, um zu Verständigung zu kommen. Drittens der Mut, gegen den Zeitgeist zu argumentieren, um Positionen zu vertreten, die zwar unpopulär sein mögen, aber sachlich geboten sind.
Unser Friedensdiskurs ergibt sich aus der nüchternen Erkenntnis, dass die gegenwärtige Entwicklung immer tiefer in eine Sackgasse führt, auch in unserem Land, das die Belastungen aus dem Krieg immer weniger schultern kann und unter Verteilungskonflikten leidet. Die massive Aufrüstung, die Militarisierung des Denkens, die identitätspolitische Aufladung von Konflikten – all das erzeugt eine Dynamik, die von den beteiligten Akteuren nicht kontrolliert werden kann und die politische Kultur radikal verändert. Europa hat sich der Verhandlungsschiene mit Russland beraubt, indem es jeden Dialog mit Putin verweigert. Das letzte Telefonat mit dem russischen Staatschef führte der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz am 15. November 2024. Danach wurde nicht mehr zum Hörer gegriffen. Ein Friedensdiskurs muss diese Dialogverweigerung überwinden.
Der europäische »Friedensplan«, der veröffentlicht wurde, ohne mit Russland gesprochen, geschweige denn verhandelt zu haben, und die Ukraine-Gipfel in Berlin, Brüssel, London und Paris hatten keine realistischen Verhandlungspositionen, die unter den aktuellen Bedingungen umsetzbar wären. Die »Koalition der Willigen« geht davon aus, dass Putin keinen Frieden will, aber den Krieg nicht viel länger durchhalten könne, sodass er bald aufgeben müsse. Auf dieser Basis ist kein ernsthafter Anlauf für einen Waffenstillstand und Verhandlungen möglich.
Die Zukunft darf nicht länger den Planspielen von Militärs und »Sicherheitsexperten« überlassen werden. Eine breite Friedensdebatte bleibt von zentraler Bedeutung für die Zukunft unseres Landes und Europas – umso mehr in einer Welt, die von neuer Machtpolitik gezeichnet wird. Die Folgen des Krieges gehen nämlich weit über die Ukraine hinaus. Ohne ihn wäre es wahrscheinlich auch nicht zu dem Hamas-Attentat und der schrecklichen Bombardierung des Gaza-Streifens gekommen und auch nicht zur Bombardierung des Irans. Der Ukraine-Krieg hat die Büchse der Pandora geöffnet.
Europa darf den Verlockungen der militärischen Macht nicht nachgeben. Seine Stärke muss die Kraft der Vernunft und der demokratischen Zivilgesellschaft bleiben, vor allem der Ideen von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Das sind die Werte, die weltweit geschätzt werden. Die Demokratie braucht dafür den gesellschaftlichen Diskurs. In unserem Land hat sich jedoch seit Ausbruch des Ukraine-Krieges ein fataler Bellizismus breitgemacht, der keine Alternative zulassen will. Er schränkt die Freiheit des Denkens ein. Diese Ideologie des »Friedens durch militärische Stärke« erinnert an die amerikanischen »Neocons« um Dick Cheney, Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz, die 2003 die maßgeblichen Treiber des völkerrechtswidrigen Krieges gegen den Irak waren. 20 Jahre später hält sie mit der Forderung nach »Kriegstüchtigkeit« auch Einzug in unser Land, das sich dem Irak-Krieg noch verweigert hatte.
Wir haben – ganz im Sinne von Eppler – den Traum von einer besseren und friedlichen Welt nicht aufgegeben, von einer Welt der Gerechtigkeit und der Menschenrechte, der Freiheit und der Gleichheit. Von einer Welt, in der die Kraft des Rechts zählt und nicht die Macht der Gewalt. Das muss die Politik Europas auszeichnen. Unsere Zeit braucht ein Europa, das aus seinen Verbrechen an der Menschlichkeit gelernt hat, die so gnadenlos waren.
Krieg ist immer Unrecht und niemals zu rechtfertigen. Unser Ziel bleibt ein friedliches, soziales und nachhaltiges Europa, zu dem auch Russland, das größte Land der Erde, gehören muss. Ein Europa, von dem wichtige Grundsätze des Völkerrechts, die Leitideen einer Weltinnenpolitik und Initiativen für die Stärkung der Vereinten Nationen ausgegangen sind und weiter ausgehen müssen. Ein Europa, das in der Welt als Vorbild gesehen wird und nicht als angepasster Mitläufer. Denn unsere zusammengewachsene, aber »überbevölkerte, krisenhafte, störanfällige und verschmutzte Erde« (Brundtland-Bericht) braucht ein Europa, das sich der globalen Verantwortung bewusst ist für eine Welt, die unabdingbar auf Gemeinsamkeit angewiesen ist.
Wir sind sicher: Die große Mehrheit unseres Volkes will nicht, dass unser Land immer tiefer in den Krieg in der Ukraine hineingezogen wird. Unser politischer Imperativ heißt deshalb, mehr für Diplomatie, Vertrauensbildung, Zusammenarbeit und Abrüstung zu tun. Der neue Kalte Krieg, der Bellizismus und die Hochrüstung müssen gestoppt werden. Dafür muss die EU vorangehen.
In der Ukraine dürfen Menschen nicht für macht- und geopolitische Interessen geopfert werden. Wahrlich nicht in dem Land, das in der deutschen Katastrophe des Zweiten Weltkriegs besonders stark hat leiden müssen und einen hohen Blutzoll gezahlt hat. Mehrfach waren vor allem die Bauern und die Eliten des Landes Opfer einer willkürlichen Auslöschung. Vor allem die beiden großen Hungersnöte mit Millionen von Toten – 1932/33 der Holodomor durch das stalinistische Regime und 1941 der Hungerplan der deutschen Besatzer (auch Backe-Plan genannt) – waren unmenschlich. Die Vernunft erfordert, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den Krieg zu stoppen.
Autoren von "Herausforderung an ein starkes Europa"
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