Knastreport. Das Leben der Weggesperrten.

Kai Schlieter

Wie die Angst vor Kriminalität den Rechtsstaat aushöhlt

Es ist paradox: Obwohl so restriktiv bestraft wird wie seit Jahrzehnten nicht, halten die Bürger die Justiz für zu lasch. Dahinter steht eine Stimmungsmache auf Kosten von Menschen ohne Lobby, von Gefangenen, die bewusst zu Monstern stilisiert werden. Kai Schlieter erzählt Unglaubliches und Unbekanntes aus der Welt hinter Gittern.

Kinderschänder und Vergewaltiger prägen die Vorstellung vom Verbrecher. Manche werden zu Medienstars, doch nach der Verurteilung verschwinden auch sie hinter den Mauern. Gefängnisse zählen zu den schattigsten Regionen der Gesellschaft. Wo keine Öffentlichkeit ist, herrscht auch im Rechtsstaat Willkür. Kai Schlieter sprach mit Mördern, Räubern und anderen Verbrechern, besuchte prominente Gerichtspsychiater, Forensiker und Kriminologen. Er zeigt, was sich in der Welt hinter Gittern wirklich abspielt, und kommt letztlich zu dem Schluss: Der jetzige Vollzug schadet unserer Gesellschaft mehr, als dass er ihr nutzt.

Über den Autor

Kai Schlieter, 37 Jahre, ist Soziologe und Sozialpädagoge und arbeitet als Redakteur bei der taz. Seit 1998 ist er als Journalist tätig, zuerst beim Südwestrundfunk, später als Parlamentskorrespondent der Thüringer Allgemeine in Berlin und als Autor für den Deutschlandfunk.

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Knastreport. Das Leben der Weggesperrten.

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1. Auflage
Erscheint am
24 Februar 2011

253 Seiten
13,5 x 21,5 cm

ISBN
978-3-938060-67-4

EUR 17.95 [D]
EUR 18.50 [A]
SFR 25.90 [CH]

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